Der Startschuss ist gefallen für die Modernisierung und Sanierung der OP-Säle der Klinik Tettnang

Tettnang (MCB) Den symbolischen Startschuss zum für die umfangreichen Um- und Neubauarbeiten der Operationssäle der Klinik Tettnang gab es gestern mit einem „Baggerbiss“.

In dreieinhalb Jahren werden am „Medizin Campus Bodenseestandort“ Tettnang sieben hochmodernen Operationssäle, darunter drei Eingriffsräume, in Betrieb gehen, in die insgesamt 13,6 Millionen Euro, investiert werden. 7,2 Millionen schießt die Zeppelin Stiftung Friedrichshafen zu, 4,54 Millionen Euro trägt das Land Baden-Württemberg und 1,8 Millionen Euro die Klinik Tettnang selbst.

Überarbeitete Pläne

Die OP-Sanierung steht eigentlich bereits seit 2013 im Krankenhausbauprogramm und beginnt dennoch erst jetzt, zweieinhalb Jahre nach der Übernahme der Klinik Tettnang durch den "Medizin Campus Bodensee" (MCB). Johannes Weindel, Geschäftsführer der drei Krankenhäuser des MCB in Friedrichshafen, Weingarten und Tettnang, erklärte: "Durch die Bündelung der Häuser und unsere medizinisches Konzept ergaben sich andere Anforderungen an den OP", weshalb die Pläne nochmals überarbeitet und auf dieser Basis angepasst worden.

Fertigstellung 2020 geplant

Und um "Engpässe für die Patienten", zu vermeiden, wurde der Bauplan etwas entschleunigt, so sind die Fertigstellung und das Ende der drei Bauabschnitte für 2020 geplant.  Johannes Weindel dankte dem Aufsichtsrat des Klinikverbunds für den Mut und die Weitsicht in die Klinik Tettnang, immanenter Teil des MCB zu investieren. Sein Dank galt ferner dem Land, das beim Baggerbiss durch Sozialminister Manne Lucha vertreten war und "ich danke außerdem den Mitarbeitern für ihre Geduld und ihr Vertrauen."

Sozialminister Manne Lucha: "Mehr Sicherheit für Patienten"

"OPs auf neuestem Stand in Bezug auf Technik und Hygiene bedeuten mehr Sicherheit für die Patienten", sagte Lucha. Damit sei die Klinik Tettnang für künftige Herausforderungen bestens gerüstet und die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. "Das Ziel im Sinne der Bevölkerung ist ganz klar Kooperation anstelle von Konkurrenz", betonte Lucha und lobte das Mehr-Häuser-Konzept des MCB. Mit Blick auf die benachbarte Oberschwabenklinik sagte er, dass die starken Player Know-how und Engagement über Gemarkungsgrenzen hinaus zur Verfügung stellen sollten.

Oberbürgermeister Andreas Brand: "Nachhaltige und langfristige Entwicklung"

In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender unterstrich Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand, dass die Investition ein klares Bekenntnis zum Standort Tettnang sei. Mit 2200 Mitarbeitern sei der Klinikverbund einer der großen Arbeitgeber in der Region. "Wir sind gekommen, um zu bleiben und sind auf eine nachhaltige und langfristige Entwicklung ausgerichtet", sagte Brand. Dabei sei man in der glücklichen Situation, dass die öffentliche Gesundheitsfürsorge Stiftungszweck der Zeppelin Stiftung sei. "Dabei endet unser Denken nicht am Kirchturm."

Bürgermeister Bruno Walter: "Hoher Stellenwert des Tettnanger Krankenhauses"

Darüber freut sich auch Tettnangs Bürgermeister Bruno Walter. "Es ist gut, dass wir uns beim Thema Gesundheit als Region verstehen." Er wisse vom hohen Stellenwert des Tettnanger Krankenhauses  nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Bürger und bezeichnete die Klinik als "weichen Standortfaktor", denn "die Versorgung in der Nähe und das in hoher Qualität sind wichtig." So sei es mutig, Zeichen zu setzen und zu investieren. 

Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration, Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Friedrichshafen GmbH, Dr. Edmund Weber, Ärztlicher Direktor der Klinik Tettnang, und Johannes Weindel, Geschäftsführer (von links) vor dem Bagger, der den symbolischen Startschuss für den Neubau und die Sanierung der OP-Säle der Klinik Tettnang gab. Bild: MCB

Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration, Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Friedrichshafen GmbH, Dr. Edmund Weber, Ärztlicher Direktor der Klinik Tettnang, und Johannes Weindel, Geschäftsführer (von links) vor dem Bagger, der den symbolischen Startschuss für den Neubau und die Sanierung der OP-Säle der Klinik Tettnang gab.

Bild: MCB

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