KLINIK TETTNANG
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MITTWOCHS BEI DEN WALDBURG-ZEIL KLINIKEN
Großes Interesse am Vortrag über Erkrankungen des Enddarms

Tettnang – Auf großes Interesse ist der Vortrag von Notker Hackenbruch, Chefarzt für Allgemein- und Visceralchirurgie, über die Behandlung proktologischer Erkrankungen in der Klinik Tettnang gestoßen. Vor weit über 100 Zuhörern referierte der Spezialist im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochs bei den Waldburg-Zeil Kliniken“. Der Vortragsraum war übervoll. Die Klinik hat aufgrund der großen Nachfrage bereits eine zusätzliche Veranstaltung angekündigt.

Der Facharzt gab zunächst eine Übersicht über die verschiedenen Erkrankungen des Enddarmes und deren Symptome wie Hämorrhoiden, Analfisteln oder schmerzhafte Analfissuren.

„Erkrankungen des Enddarms sind sehr häufig. Viele Patienten haben Beschwerden wie z.B. Schmerzen, Brennen, Jucken oder auch Blutauflagerungen“, so Hackenbruch. „Trotzdem wird meist erst nach langer Zeit ein Arzt zu Rate gezogen. Aber gerade eine frühzeitige Erkennung und Behandlung der Erkrankung, ggf. auch vom Spezialisten, ist für den Behandlungserfolg wichtig. Zur Festlegung einer wirkungsvollen Therapie muss in jedem Fall zunächst eine Proktoskopische Untersuchung erfolgen. Ganz wichtig ist mir dabei, dass die Untersuchung grundsätzlich ambulant und völlig schmerzfrei durchgeführt werden kann“, betont Hackenbruch. „Sollte der Patient bereits vor der Untersuchung Schmerzen haben, schlagen wir in der Regel vor, diese in einer kurzen Narkose durchzuführen. Angst braucht kein Patient davor zu haben.“

Anschließend stellte Hackenbruch dann die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten vor:
„Im frühen Stadium einer Erkrankung muss nur selten operiert werden. Bei einem Hämorrhoidalleiden z. B. hilft oft schon das Abbinden mit kleinen Gummiringen. Diese Behandlung kann fast immer schmerzlos durchgeführt werden. In einigen Fällen im fortgeschrittenen Stadium wird man auch auf operative Maßnahmen zurückgreifen müssen. Diese erfolgen in den meisten Fällen im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes und werden in Narkose durchgeführt. Durch schonende Operationsverfahren und den postoperativen Einsatz von Schmerzmitteln braucht man sich auch vor diesen Eingriffen nicht zu fürchten“.





[ 22.06.2010 ]
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Tettnang - Die Inkontinenz dem Schamesdunkel zu entreißen und den Betroffenen Hilfestellung zu geben – das ist das Ziel der Welt Kontinenz Woche, die vom 21. bis zum 27. Juni 2010 stattfindet. Auch die Experten der Klinik Tettnang, einer von 18 Waldburg-Zeil Einrichtungen, nehmen teil. Ihr Appell: "Inkontinenz kann fast immer geheilt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt - suchen Sie Experten auf."
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