KLINIK TETTNANG
HOME | Behandlungsspektrum | Gynäkologie | Rund um die Geburt | Die Geburt
 
DAS GRÖSSTE EREIGNIS
Die Geburt

In der Klinik Tettnang legen wir seit vielen Jahren großen Wert auf eine möglichst individuelle, auf Sie abgestimmte Geburtshilfe. Seit Sommer 2003 stehen Ihnen unsere neuen modernen Kreißsäle und unser Wehenzimmer mit einer Fülle an möglichen Gebärpositionen zur Verfügung.

Die Geburt ist ein natürlicher Vorgang, und sie soll es auch bleiben. Die Aufgabe der Hebamme und des Geburtshelfers besteht darin, die werdende Mutter (mit Partner) während des Geburtsvorganges zu unterstützen. Bei drohender Gefahr für Mutter oder Kind ist jedoch manchmal auch ein Eingreifen erforderlich. Rund um die Uhr stehen Hebamme, Ärzte (Geburtshelfer und Anästhesisten) und ein komplettes OP-Team bereit.

Deko Stein Familie


Wann ist der Zeitpunkt, die Klinik aufzusuchen?
Bei folgenden Situationen sollten Sie in die Klinik aufbrechen:

  • Wenn die Wehen einsetzen: Sobald diese in einem Abstand von ungefähr 5-10 Min. regelmäßig kommen und über mehr als eine Stunde anhalten
  • Wenn die Fruchtblase springt, das heißt wenn Sie einen Flüssigkeitsabgang aus der Scheide bemerken. Dies kann entweder schwallartig oder aber auch bloß tröpfchenweise sein.
  • Wenn Sie eine Blutung aus der Scheide bemerken.
  • immer bei Unwohlsein und bei Bedarf


Geburtsablauf

1. Eröffnungsphase:

Durch die regelmäßige Wehentätigkeit nimmt der Druck des kindlichen Köpfchens auf den Muttermund zu, es kommt dadurch allmählich zum Verstreichen des Gebärmutterhalses und zur Eröffnung des Muttermundes. Die Wehen werden langsam stärker und schmerzhafter. Es gibt in dieser Phase mehrere Möglichkeiten, positiv auf Ihr Schmerzempfinden einzuwirken und einer Verspannung gegenzusteuern:

  • Entspannungsbad/Wassergeburt:
Jeder Kreißsaal ist mit einer eigenen Gebärwanne ausgestattet, so dass Sie jederzeit, vorausgesetzt, es geht Ihnen und Ihrem Baby gut, die wohltuende Wirkung des Wassers für sich nutzen können. Eine Herztonüberwachung ist dank modernster Technik auch in der Wanne möglich.
Vorteile sind in der Eröffnungsphase die entspannende und schmerzlindernde Wirkung des Wassers. Viele Frauen empfinden die Wehen im warmen Wasser leichter, als an "Land". Trotz schwerem Bauch, gibt einem das Wasser das Gefühl von größter Bewegungsfreiheit aufgrund der dort herrschenden "Schwerelosigkeit".
Das warme Wasser fördert außerdem die Durchblutung Ihres Dammes und sorgt dafür, dass sich das Gewebe besser dehnt, so dass erfahrungsgemäß die Rate an Dammverletzungen und Dammschnitten im Wasser geringer ausfällt.

  • "Alternative" Methoden zur Unterstützung der Geburt:
Um einen möglichst natürlichen Geburtsablauf zu unterstützen, bieten unsere Hebammen den Einsatz von bewährten homöopathischen Mitteln, Akupunktur, Aromatherapie, Massagen und Bachblüten an. Auch durch die Wahl einer geeigneten Gebärhaltung kann die Geburt positiv unterstützt werden. Selbstverständlich gehen wir hierbei auf Ihre persönlichen Wünsche ein.

  • Schmerzerleichterung:
Jede Geburt verläuft individuell, ebenso wie auch die Verarbeitung des Wehenschmerzes eine sehr persönliche Angelegenheit ist. Sollten also die oben erwähnten Angebote zur Erleichterung des Wehenschmerzes für Sie nicht ausreichend sein, besteht die Möglichkeit der Schmerzerleichterung mittels Schmerzmittelgabe oder der Anlage einer Periduralanästhesie (PDA). Die PDA wird in der Klinik Tettnang rund um die Uhr von erfahrenen Anästhesisten angelegt. Alle schmerzlindernden Maßnahmen werden mit Ihnen abgesprochen.


2. Endphase:

Wenn der Muttermund vollständig eröffnet und das kindliche Köpfchen tief im Becken ist, entsteht der Drang, während der Wehe mitzudrücken. Das Köpfchen tritt so Schritt für Schritt tiefer, und die Muskulatur des Beckenausgangs wird allmählich gedehnt. Durch die Beeinflussung des Kopfdurchtritts versucht die Hebamme, den Damm zu schonen, so dass nach Möglichkeit Dammverletzungen vermieden werden bzw. so gering wie möglich entstehen. Für einen Dammschnitt gibt es zwei Gründe: Manchmal ist er erforderlich, um die Austreibungsphase abzukürzen, wenn die Herztöne Ihres Kindes schlecht werden und Gefahr für das Kind droht, oder, um bei einem großen Kind größere Rissverletzungen im Dammbereich mit Schädigung der Beckenboden- und Schließmuskulatur zu vermeiden.

In seltenen Fällen, wenn Ihr Kind durch einen Abfall der Herztöne gefährdet ist, kann es nötig werden, die Geburt mit Hilfe der Saugglocke (Vakuum) oder der Zange (Forceps) zu beenden. Auch dann ist in aller Regel ein Dammschnitt nötig.

Ist Ihr Baby dann nach all den Anstrengungen endlich geboren, haben Sie die Möglichkeit, sich im Kreißsaal auszuruhen und Ihr Glück in aller Ruhe zu genießen. Um die erste Anbindungsphase (Bonding) nicht zu stören, darf das Kind ungestört eine Stunde auf dem Bauch der Mutter oder des Vaters bleiben. Wir unterstützen das frühe Anlegen des Kindes. Nach der Geburt Ihres Kindes wird von uns noch die erste Vorsorgeuntersuchung (U1) durchgeführt, um sicherzugehen, dass es Ihrem Kind gut geht. Später werden Sie und Ihr Kind dann in Ihr Zimmer auf der Station gebracht.






[ 17.08.2010 ]
Förderverein der Klinik Tettnang startet weitere Aktionen
Tettnang - „Unser Förderverein hat viele Mitglieder – und viele Ideen“, freut sich Jürgen Sachsenmaier, Geschäftsführer der Klinik Tettnang. Der Förderverein der Klinik Tettnang e.V. wird auch in der zweiten Jahreshälfte einiges in Angriff nehmen. Dank zahlreicher aktiver Mitglieder und großzügiger Spenden verfügt der gemeinnützige Verein über eine solide finanzielle Ausstattung.
Mehr...

created by TOPIC.